TV-Sendung Nachlese

... eine Initiative für eine würdevolle Pflege im Alter

Genehmigung der Veröffentlichung durch Herrn Walter Mette.

 

Nachlese zum Report 'Rechtlos und ausgeliefert? Schicksal Demenz' von Silivia Matthies
gesendet am 30.09.2013, 23:30 Uhr; noch abrufbar bei 'ARD Mediathek' und 'Youtube' und hier auf dieser HP unter "Schicksal Demenz Bay. Fernsehen".

 

Es geschah im P. ALTENHEIM Lüneburg, im Zusammenwirken mit den Ärzten Dr. med. M. B., Lüneburg, Dr. med. N.-C., Lüneburg, Dr. med. D. G., Lüneburg, Dr. med. TH. L.,Lüneburg, Dr. med. K. A. B. , Lüneburg:
ohne Beteiligung der Inge Mette und deren vorsorgeberechtigten Ehemann, Walter Mette.
Am 31.10.2011 hat der Ehemann, Walter Mette, seine Frau, Inge Mette, schwer geschädigt und in der Verfassung der Vollinvalidität aus diesem Heim zurück in die häusliche Pflege und Betreuung zurück genommen.


Das war geschehen:
Nach der Aufnahme in diesem Heim ab dem 30.12.2010 wurden ohne vorheriges Aufklärungsgespräch mit Inge Mette und/oder deren vorsorgebevollmächtigten Ehemann, Walter Mette, und ohne deren Einverständnis Psychopharmake und Neuroleptika verordnet, beschafft und verabreicht. Dabei handelte es sich um insgesamt *


*entnommen aus der Rezeptabrechnungsauflistung der Barmer Ersatzkasse

 

Verabreicht wurden diese Präparate in der Zeit vom 01.01.2011 bis 31.10.2011
Gemäß Pflegedokumentation:
Mirtazapin wurde vordnet und verabreicht ab dem 05.01.2011
Tavor wurde verabreicht ab dem 21.01.2011,
Haldol wurde verabreicht ab dem 25.01.2011 bis zum 04.04.2011; (Haldol-Phase) während dieser Zeit wurde von Heim
1.die verordnete Dosis Haldol 1mg eigenmächtig verdoppelt von 0,5 Tablette auf eine ganze Tablette (25.01.2011 bis 30.011.2011) sowie
2.zusätzlich und ohne ärztliche Verordnung verabreicht 2 Tabletten um 22:00 Uhr ( 25.01.2011 bis zum 30.01.2011);
auf telefonische Anforderung des Heimes wurde von Dr. G. dann das verordnet, was ab dem 25.01.2011 bereits ohne ärztliche Verordnung verabreicht wurde, nämlich 2 Tabletten Haldol 1mg um 22:00 Uhr am 31.01.011, also insgesamt 3 mg Haldol!
Grund für diesen Präparate-Mix war nicht eine medizinische Indikation, sondern ausweislich der Pflegedokumentation nächtliche Unruhe und nächtliche Exkursionen im Hause, teilweise vom 2. Geschoss über Treppen bis in das Kellergeschoss – ohne Sturzgefahr und Selbstgefährdung -. Frau Dr. N.-C. notierte unter dem 10.01.2011: 'Frau Mette ist unruhig und verzweifelt, will nach Hause. Wurde jedoch mit dem Ehemann nicht besprochen. Stattdessen verordnete Frau Dr. N.-C. am 25.01.2011 Haldol 1mg ½ Tablette (siehe oben); verabrecht wurde jedoch die 6-fache Dosis! Ab dem 05.04.2011 übernahm der Neurologe Dr. TH. L. teilweise die medizinische Versorgung und Behandlung der Inge Mette, ohne dass Dr. Th. L. mit dem Vorsorgeberechtigten überhaupt ein Vorgespräch geführt hat. Walter Mette kannte Herrn Dr. Th. L. bis zum 15.07.2011 überhaupt nicht.
So verordnete Dr. Th. L. – nachdem Haldol ab dem 04.04.2011 abgesetzt war - ab dem 08.04.2011 Risperidon 1,0mg als Regelmedikation sowie 'Risperidon 1mg bei starker Unruhe 1 Tablette/24 Std.' als Bedarfsmedikation mit der Massgabe, dass Dr. Th. L. sofort zu informieren ist, wenn Frau Mette sehr schläfrig sein und viel stürzen sollte (Risperidon-Phase); Risperidon wäre dann sofort abzusetzen. Ergibt sich die Frage, warum Frau Mette erst viel stürzen muß, um Dr. Th. L. zu informieren.
In der Einlassung vom 17.07.2012 des Dr. Th. L. gegenüber des Staatsanwaltschaft Lüneburg wird folgendes ausgeführt:


 

Dieser 'Therapieversuch', begonnen am 08.04.2011, eine Visite am 20.04.2011, sowie dessen Ergebnis hat Dr. Th. L. jedoch dann nicht mehr interessiert; denn ausweislich der Pflegedokumentation, der Behandlungsdokumentation des Dr. Th. L. sowie der Patientenquittung (Abrechnung der ärztlichen Leistungen) der Barmer Ersatzkasse hat Dr. Th. L. Inge Mette erstmals
wieder zu einer Visite am 15.07.2011 besucht (also innerhalb von 3 Monaten 1 Visite) , nachdem Walter Mette am 24.06.2011 Dr. Th. L. auf die schockierende Verfassung seiner Frau telefonisch hingewiesen hat. So ließ er sich trotz akuter Situation 3 Wochen Zeit. Auch ist nirgends ersichtlich, dass Dr. Th. L. sich Gedanken darüber gemacht hat, worin evtl. die Symptome begründet sind, von denen er Inge Mette mit Risperidon zu befreien versucht hat (Vormedikation, insbesondere Haldol).
Gerade die Bestandteile der Vormedikation AXURA, SERTRALIN, MIRTAZAPIN, TAVOR und HALDOL sind mögliche Verursacher von Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, Unruhezustände, Verwirrtheit, Depressionen, Angst, Schlaflosigkeit, Halluzinationen, Benommenheit, Mattigkeit, Atembeschwerden und Muskelschwäche; teilweise als individuelle Nebenwirkungen des jeweiligen Präparates wie aber auch als kumulierende Nebenwirkungen im Rahmen einer Multimedikation; insbesondere bei der zusätzlichen Verabreichung von Risperidon.
Eine solche Berücksichtigung hat weder Frau Dr. N.-C. (Hausärztin) noch Herr Dr. Th. L. wahrgenommen.

Die Pflegedokumentation weist dann auch folgende Ereignisse aus:
Zusammenfassung der Sturzereignisse:
Weitere Passagen:

Weitere Passagen der Pflegedokumentation 'Termine, Berichte':

Die Bedarfsmedikation jedoch wurde nicht geändert oder abgesetzt und damit dem Heim eine Beurteilung der Notwendigkeit einer Verabreichung überlassen. Seither hat sich Herr Dr. Th. L. um die weitere Entwicklung sowie um die Folgen der Verordnung und Verabreichung des Risperidon nicht mehr gekümmert bis zum 15.07.2011; also über drei Monate keine Nachsorge wahrgenommen! Selbst als Walter Mette Ende Mai/Anfang Juni 2011 seine Frau in einem Schlaganfall ähnlichen Zustand vorgefunden und Herrn Dr. Th. L. am 24.06.2011 telefoniosch informiert hat über die Möglichkeit der Zusammenhänge mit der Verabreichung von Risperidon, hat Herr Dr. Th. L. sich Zeit gelassen bis zu einer Visite am 15.07.2011. Auf bitten Walter Mette's bei dieser Visite hat Dr. Th. L. dann Risperidon abgesetzt, nachdem Inge Mette bis dahin bereits 6 Mal gestürzt war.
Folge war, dass Inge Mette ab Ende Mai/Anfang Juni 2011 (siehe oben) nur noch im Rollstuhl befördert wurde. Bei den täglichen Besuchen hat Walter Mette dann bei den Spazierfahrten seiner Frau aus dem Rollstuhl geholfen, um mit Unterstützung beim Gehen die selbständige Mobilität zu erhalten und zu fördern. Zunächst noch in der Annahme, dass die Verschlechterung der Verfassung auf dem Fortschritt der Erkrankung beruht, bis zu der Erkenntnis - zunächst - dass der Verfassungszustand auf die Risperi Risperidonbehandlung zurückzuführen sein könnte, wie diese dann am 15.07.2011 abgesetzt wurde.

Am 25.07.2011 wurde Inge Mette dann in grober Missachtungm ihrer stark eingeschränkten Mobilität und akut bestehenden Sturzgefährdung statt gesichert im Rollstuhl in einen Sesselstuhl gesetzt und unbeaufsichtigt sich selbst überlassen. So gelang es ihr, sich mit diesem Sesselstuhl  zurückzuschieben und aufzustehen. Infolge der Verfassung ist sie dann gestürzt mit der Folge eines Bruch des linken Trochander (Oberschenkelknochen auf der Innenseite). Folge war ein Aufenthalt im Städtischen Klinikum Lüneburg vom 25.07.2011 bis zu 03.08.2011. Im vorgelagerten Entlassungspräch mit dem zuständigen Arzt, Dr. St.; am 02.08.2011 hat Walter Mette dann erfahren, dass dort Risperidon verabreicht wurde, welches doch seit dem 15.07.2011 abgesetzt war. In der Folge hat sich dann anhand der Krankenakte herausgestellt, dass dem Klinikum Lüneburg mit dem Notfallblatt des P. Altenheimes, das dem Unfalltransport mitgegeben wurde, u. a. die Medikation 'Risperidon 1mg Bedarf 1 Tablette 13:00 Uhr täglich' vorgegeben worden war. So wurde Inge Mette trotz Absetzung das Risperidon weiterhin verabreicht. Diese Medikation wurde dann auch in das Entlassungsschreiben des Klinikum Lüneburg übernommen. So dann auch wiederum als Vorgabe des Klinikum Lüneburg zum Anlass genommen, Risperidon 1mg ab dem 03.08.2011 seitens der Praxis Dr. K. A. B.

Also war Risperidon 1mg gar nicht abgesetzt, sondern die am 08.04.2011 verordnete Bedarfsmedikation 'Risperidon 1mg Bedarf bei starker Unruhe 1 Tablette/24 Std.' lediglich umgemünzt in eine Regelmedikation, wie diese ( siehe im vorgigen Absatz zu 'Notfallblatt') dem Klinikum Lüneburg dann so mitgeteilt wurde.
Aufgrund Kenntniserlangung dieser Anordnung am 04.08.2011 durch die persönliche Bezugsperson, Frau O., hat Walter Mette bestimmt, dass Risperidon infolge der Absetzung am 15.07.2011 abgesetzt zu bleiben hat. Per Fax hat Frau O. dieses der Praxis Dr. B./Dr.Th. L. mitgeteilt, worauf Dr. B. per Fax lediglich die Dosierung auf 0,5 Tablette reduziert hat. Am 24.08.2011 hat Walter Mette dann massiv über die Hausärztin erneut die Absetzung des Risperidon gefordert, wie diese dann auch noch am Abend des 24.08.2011 von Dr. Th. L. erfolgt ist und dieses am 25.08.2011 von Frau O. bestätigt wurde.
Am 25.08.2011 fragte Walter Mette die pesönliche Bezugsperson seiner Frau im Heim, warum ihr denn überhaupt Risperidon verordnet wurde (von Haldol wusste Walter Mette zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts); darauf antwortete Frau O.: „Weil Ihre Frau nachts öfter alleine aufgestanden ist.“ Also Sedierung aus niederem Anlass.
Am 29.08.2011 erfuhr dann Walter Mette, dass trotz Absetzung am 15.07.2011 Risperidon weiterhin verabreicht wurde, aufgrund der seit dem 08.04.2011 bestehenden Bedarfsmedikation, die verheimlicht über den 15.07.2011 (Absetzung des Risperidon) hinaus bestehen gelassen wurde. Als Begründung hierfür führte Dr. Th. L. dann im Ermittlungsverfahren an, dieses sei im Einverständnis mit Walter Mette ab dem 04.08.2011 geschehen. Mit vorliegender Fax-Kopie wurde jedoch die erneute Absetzungsforderung des Walter Mette ('Herr Mette wünscht das Risperidon abgesetzt wird. Geht das?') an die Praxis Dr.Th. L. gesandt, worauf Dr. B. per Rückfax Risperidon 1mg nicht abgesetzt, sondern lediglich die Dosis auf eine halbe Tablette reduziert hatte.
Während der dann 2.! Visite am 02.09.2011! hat Dr. Th. L. keine Erklärung hinsichtlich des Grundes der weiteren Verordnung von Risperidon abgegeben. Hat dann aber Risperidon auf Verlangen des Walter Mette endgültig abgesetzt. Walter Mette hat Herrn Dr. Th. L. dann mitgeteilt, dass er diese Angelegenheit nicht auf sich beruhen lassen werde.
Am 03.09.2011 hat Walter Mette dann einen Fachanwalt eingeschaltet. Durch den Anwalt hat Walter Mette sich dann die Pflegedokumentation beschaffen lassen.

Nach einigen Überlegungen und infolge des Vertrauensverlustes hat Walter Mette dann am 18.09.2011 den Antrag auf Einleitung eines Strafermittlungsverfahrens bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg gestellt.
Die im Ermittlungsverfahren durchgeführte Anhörung hat die Äußerung des Dr. Th. L. am 17.07.2012 zu den Vorwürfen u. a. ergeben, dass vor der Aufnahme dessen Behandlung der Inge Mette bereits Haldol verordnet und verabreicht worden ist, jedoch nicht, wer dieser verordnende Arzt war (siehe oben). So hat Walter Mette sofort seinen Antrag vom 18.09.2011 erweitert gegen Unbekannt. Gleichzeitig hat Walter Mette die Krankenkasse ersucht, ihm die Rezeptabrechnungen zukommen zu lassen. Daraus ging dann hervor, wer Haldol verordnet/rezeptiert hat; es war die Hausärztin, Frau Dr. N.-C.. Ebenso wurde ersichtlich, dass die o. a. weiteren Präparate Tavor und Mirtazapien und von wem verordnet wurden, wie diese dann auch teilweise ohne ärztliche Verordnung (siehe oben unter dem 25.01.2011 bis 30.01.2011 Haldol 1mg) verabreicht wurden.
So hat Walter Mette dann am 02.10.012


gestellt.
Im weiteren Verlauf seiner Sachverhaltsaufklärung und aufgrund erneuter Erkenntnisse hat Walter Mette diesen Antrag dann ergänzt wie folgt:

weil insoweit auch zu klären ist, wer wen zur unbesprochenen und ungenehmigten Verordnung der o. a. Praparate veranlasst hat.
Weil es sich bei den unbesprochenen und ungenehmigten Verordnungen daher um quasi Zwangsbehandlungen gehandelt hat, stellte Walter Mette einen weiteren Strafverfolgungsantrag wie im Auszug folgt:

Die zum Vorwurf erhobene gefährliche Körperverletzung erfolgte durch die Verordnung und  Verabreichung einer täglichen Multimedikation gemäß 'Medikation für Mette, Inge'. Insoweit wird  Bezug genommen auf den gesamten Sachvortrag mit Beweisangebot zum Antrag vom 02.12.2012, Az.: 5105 Js 23934/12 wegen unerlaubter Handlungen.
Insgesamt erfolgt der Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung gegenüber
a) dem P. Altenheim bzw. dem/den Verantwortlichen gemäß o. Antragsgegener 1.
wegen Verabreichung von Haldol 1mg in eigenmächtig erhöhter Dosis sowie Verabreichung von Haldol 1 mg ohne ärztlich Verordnung ab dem 25.01.2011 gemäß 'Zusammenfassung o. u. 4. Insbesondere unter dem Aspekt, dass nicht einmal hätte Haldol verordnen dürfen unter Beachtung der Pricus-Liste.
b) Frau Dr. N.-C.
wegen unerlaubter Verordnung von Tavor 1mg, Mirtazapin 30mg und Haldol 1mg, insbesondere unter der Missachtung, dass Haldol ohnehin nicht verabreicht werden darf an Parkinson Erkrankte, an Demenzerkrankte sowie an alte Menschen über 65 Jahre.
c) Herrn Dr. D. G.
wegen unerlaubter Verordnung von Haldol 1mg am 31.01.2011, insbesondere unter der Missachtung, dass Haldol ohnehin nicht verabreicht werden darf an Parkinson Erkrankte, an Demenzerkrankte sowie an alte Menschen über 65 Jahre. Besonders schwerwiegend ist die telefonische Verordnung lediglich aufgrund des mitgeteilten Grundes 'starke Unruhe', ohne dass Herr Dr. D. G. sich über die Gesamtverfassung der Frau Mette informiert hat; etwa durch eine Visite und persönliches Gespräch mit Frau Mette oder deren Vorsorgebevollmächtigten.

d) Herrn Dr. Th. L.
wegen unerlaubter Verordnung von Tavor 1mg, Mirtazapin 30mg und Risperidon 0,5 und 1 mg
e) Herrr Dr. M. B.
wegen unerlaubter Verordnung von Tavor 1 mg
f) Herr Dr. K. B.
wegen unerlaubter Verordnung von Risperidon 0,5mg ab dem 04.08.2011 gem. Fax vom 04.08.2011
g) Hinsichtlich der Anschuldigung zu oben 'Antragsgegener 7.'
P. Altenheim / S. R.
erfologt diese gemäß § 223 StGB wegen zumindest grober Fahrlässigkeit bei deren unüblicher Plazierung der Frau Mette am 25.07.2011 in einem Sesselstuhl anstatt wie üblich gesichert im Rollstuhl, wonach Frau Mette allein und sich selbst überlassen wurde, daher zwar selbständig aufstehen konnte, aber aufgrund der Medikationsfolgen nicht mehr Koordinationsfähig war und infolge der Sedierungssituation gestürzt ist. Die Folgen waren eine periporthetische Femurfraktur links. Infolge der medikationsbedingen Gesamtverfassung, u. a. Verlust der Koordinierungsfähigkeit, und der Ausheilungs- und Liegezeit attestierte das Albertinen Krankenhaus Hamburg. Herr Dr. Sick, am 19.11.2011, dass eine Mobilisierung nicht mehr möglich war. Trotz intensiver Bemühungen in der Pflege und Betreuung zu Hause ab dem 18.11.2011 durch Physiotherapie und Bewegungstrainer war die Mobilität der Frau Mette nicht mehr zu erreichen, so dass auch insoweit eine Dauerinvalidität besteht.
Im übrigen wird Bezug genommen auf die lfde. Nr. 5. oben unter Bezug:.
Gleichzeitig wird beantragt, diesen Antrag zum Gegenstand der Begutachtung durch einen Sachverständigen (wie vorgesehen und allseits gewollt) machen zu wollen. Hierzu wird als Anlage eine Beleg – CD beigefügt.
Embsen am 03.06.2013 gez.Mette

In der Annahme, dass die Umfänglichkeit der Gesamtumstände in der staatsanwaltlichen Ermittlung aus zeitlichen wie auch Belastungsgründen nicht voll erfasst würden, hat Walter Mette anhand der ihm zur Verfügung stehenden und/oder noch beschafften Beweisbelege die Staatsanwaltschaft unterstützend das alles ermittelt und zusammengetragen sowie in den jeweiligen Zeitabschnitten der Staatsanwaltschaft Lüneburg belegt angezeigt.
Wie sich aus der Pflegedokumentation wie auch aus den vorliegenden Behandlungs- Dokumentationen aller beteiligten Ärzte ergibt, hat nicht einmal eine Prüfung und Beurteilung stattgefunden, ob und in wieweit für die angeführten Indikationen und deren Begründung der unerlaubten Medikationen bereits vorher bestehende Medikationen ursächlich waren.
Tatsache war, dass bei friedfertiger Demenz der Inge Mette Unruhezustände und nächtliche Exkursionen selbst mit den unerlaubten Medikationen nicht in den Griff zu bekommen waren. Stattdessen traten rapide die nachfolgend aufgeführt zusätzlichen Folgen ein (gemäß der hauseigenen Pflegedokumentation 'Termine/Berichte' des P. Altenheim):
(22.04.2011, „müde und schlapp“, 02.05.2011, „schlief am Tisch fast ein“, 03.05.2011 „schlief sie am Tisch ein“ 22.04.2011, „kippte in ihrem Stuhl immer nach links weg“, 02.05.2011 „immer schlechter laufen“, 04.05.2011, „wackelig auf den Beinen“ und 06.05.2011 „Sturz in der letzten Nacht“, 11.05.2011, „wackelig auf den Beinen“ am 28.05.2011 „schwankte“, am 31.05.2011 „nicht gerade und eigenständig stehen“ konnte, am 03.06.2011 „vorne über“ fiel, am 05.06.2011 „kaum stehen“ konnte, am 06.06.2011 „sehr müde“ war, erneut am 15.06.2011 stürzte, am 18.06.2011 „zwischendurch immer wieder einschlief“ , am 19.06.2011 „schnell ins Wanken“ kam, am 22.06.2011 „wackelig und unsicher auf den Beinen“ war, am 23.06.2011 „immer wieder nach rechts“ kippte, am 25.06.2011 „ohne Unterstürzung gar nicht mehr laufen“ konnte und „schwankt“, am 01.07.2011 „stolpert“, am 09.07.2011 „ständig beim Gehen wegknickt“, am 11.07.2011 „nicht gehen“ konnte und am 14.07.2011 „sehr müde“ war und „sofort“ einschlief, am 25.07.2011 erneut stürzte...;
bis dahin stürzte Inge Mette am 11.02.2011, 28.02.2011, 05.03.2011, 16.04.2011, 05.05.2011 15.06.2011.
So begannen ab dem 22.04.2011 die Beeinträchtigungen (Sedierung), wie diese als mögliche Folgen von Haldol wie auch von Risperidon in den Fachinformationen benannt sind. Daher warnt auch die PRISCUS-Liste (seit dem Jahr 2005) wie auch einschlägige Fachliteratur vor der Verabreichung u. a. dieser Präparate. Ebenso weisen Herr Professor Glaeske wie auch andere Fachleute auf die gefährliche Praxis im Umgang mit diesen Präparaten hin.
Folge war dann auch der 7. Sturz am 25.07.2011 infolge dieser Sedierung und grob fahrlässiger Platzierung; anstatt im Rollstuhl (seit dem schockierenden Zustand Ende Mai/Anfang Juni 2011) wurde Inge Mette in einen Sesselstuhl platziert und ohne Beaufsichtigung sich selbst überlassen. So ist sie in dieser – mehr oder weniger – beaufsichtigungslosen Zeit aufgestanden und infolge der akut bestehenden Sturzgefahr dann auch gestürzt. Die Folgen dieses Sturzes waren und sind irreversibel; zum einen wegen der notwendig langen Liegezeit wie auch infolge der dauerhaften Schädigung durch die Sedierungsmassnahmen, wie diese mit der hartnäckigen unerlaubten Weiterverabreichung der Präparate Tavor, Mirtazapin und Risperidon – neben Axura, Sertralin und Stalevo als Regelmedikation – aufrechterhalten wurde.

Infolge des Vertrauensverlustes, insbesondere durch Ignoranz verschiedenen Schreiben des Walter Mette an die Ärzte Dr. N.-C., Dr. Th. L. sowie das P. Altenheim hat Walter Mette dann den Heimvertrag zum 31.10.2011 gekündigt. Am 31.10.2011 verlegte Walter Mette seine Frau – nach Absprache mit Herrn Dr. Sick, Leiter der Neurologie, in das Albertinen-Krankenhaus mit dem Ziel der Rehabilitation ihrer Mobilität. Dort jedoch war diese Rehabilitation infolge der Gesamtverfassung nicht mehr möglich. Herr Dr. Sick erklärte Walter Mette zudem, dass bereits die Verabreichung der Kombination von Setralin und Mirtazapien unüblich ist; wie diese von Frau Dr. N.-C. (s. o.) wieder aufgenommen wurde, nachdem Mirtazapin bereits von der Psychiatrischen Klinik Lüneburg im Oktober 2010 abgesetzt worden war.

Nach umfangreichem Studium der Fachinformationen zu den verabreichten Präparaten, deren Neben-, Wechsel-, und kumulierenden Wirkungen wurde Walter Mette klar, dass alle diese Präparate mehr schaden, als dass sie nützlich sind. Nachdem Inge Mette ab dem 18.11.2011 in die häusliche Pflege zurück genommen wurde, hat Walter Mette auf eigene Verantwortung sämtliche Präparate abgesetzt, soweit diese nicht bereits vorher auf seine Veranlassung hin abgesetzt waren. Das Ergebnis zeigte sich dann in der 2-jährigen Folgezeit: Angstgefühle, Unruhezustände, Schwindel und Verkennung des Tag- und Nachtrhythmus sind vorbei; der Bestand der Immobilität ist als Folge geblieben, wie auch Spätdyskinesien (unwillkürliche Zuckungen des Körpers sowie der Extremitäten, sporadische Kaubewegungen, kurz oder länger anhaltende krampfartige Schüttellähmungen mit Schweißausbrüchen (Parkinsonismus), Muskelatropie, Verlust der Koordinierungsmöglichkeit und totale unverständlichkeit der spachlichen Äußerungen). Bewegungstrainer in Verbindung mit Physiotherapie helfen nur noch Inge Mettes Kraft und restliche Bewegungsfähigkeit aufrecht zu erhalten.
Fraglich ist bis heute, warum wesentliche Teile der Pflegedokumentation, hier wöchentliche Verabreichungsplane für die Zeit an 04.04.2011 bis 31.10.2011 sowie die Dokumentation über die Eingänge und Verwendung der für Inge Mette rezeptierten und beschafften Medikamente nicht zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt werden. Selbst an die Staatsanwaltschaft Lüneburg wurden diese Dokumentationsunterlagen auch bei dreimaliger Hausdurchsuchung und Beschlagnahme auf Grundlage entsprechender Gerichtsbeschlüsse an den beauftragten Ermittler nicht herausgegeben. Die Verabreichungspläne für die Zeit an 04.04.2011 bis 31.10.2011 betreffen gerade die Verabreichung der nicht einverständlich verordneten Praparate Tavor, Mirtazapin und Risperidon durch Dr. Th. L..
Fraglich ist auch, wer und warum nachträgliche Veränderungen an der Dokumentation der ärztlichen Verordnung bei Risperidon des Dr. Th. L. vorgenommen hat. Diese Dokumentation lag bereits seit Ende 2011 vor. Im Rahmen der 3. Beschlagnahme waren diese dokumentierten Verordnungen dann nochmals bei den beschlagnahmten Unterlagen, jedoch in veränderter Dosierung des Risperidon. Also können angeblich nicht veränderbare Dokumentationen doch nachträglich geändert werden (siehe Originale gedruckt von: andersen am 10.11.2011 im Vergleich mit veränderte Fassung, gedruckt von weise am 09.04.2013 anlässlich Beschlagnahme:

Original

Veränderte Fassung: von 1mg auf 0,5 mg aus Beweis-CD
Original
Veränderte Fassung:

Original

Veränderte Fassung: von 1mg auf 0,5 mg aus Beweis-CD

Original

Veränderung von 1mg auf 0,5 mg aus Beweis-CD

Dieses alles stellt den belegt faktischen Hintergrund hinsichliche des Beitrages des Walter Mette zu dem Report 'Rechtlos und ausgeliefert? Schicksal Demenz' von Frau Silvia Matthies dar, wie Walter Mette damit zum besseren Verständnis seines Beitrages aufklären will.
 

Walter Mette am 08.10.2013