Pflegekräfte wehren sich

... eine Initiative für eine würdevolle Pflege im Alter

Endlich erkennen doch einige Pflegekräfte, dass sie die "Starken" in der Pflege sind.

Nur gemeinsam ist man stark.  Anmerkung Lothar Oehlen

 

 

Ein offener Brief an den DBfK von Stephan Kremp

Mittlerweile bin ich fest davon überzeugt, dass die beste und einzige funktionsfähige Strategie zur Überwindung des Pflegenotstandes - und zur Abwendung des bevorstehenden Kollapses schonungslose Offenheit und klare persönliche Grenzsetzung ist.
Jede Pflegekraft muss bei jeder Gelegenheit Missstände nach innen und außen kommunizieren (40 Prozent schlechte, unwürdige Pflege) (ANMERKUNG : NOCHMAL 40 % AUSREICHENDE PFLEGE!!!) , Verbände (UND GEWERKSCHAFTEN!) müssen das in die Medien bringen.


Gleichzeitig müssen Pflegekräfte sich maximal vom Arbeitgeber abschirmen mit ausgeschaltetem Diensthandy daheim, persönliche maximale Arbeitstage am Stück mit Pausentagen danach durchgesetzt mit Krankmeldung aufgrund psychischer Überlastung beim Psychiater des Vertrauens, wirkliche Pausen abseits des Arbeitsbereiches mit Abgabe des Telefondienstes.

Nur diese Schritte werden dazu führen, dass genug Druck auf Leitung, Träger und Politik entsteht, den vernichtenden Personalschlüssel um mindestens 50 Prozent zu erhöhen.

(ANMERKUNG VON MIR Markus Oppel Lokal Organisator Pflege am Boden und Admin Pflegepersonal auf die Straße :"VERBINDLICHE MINDESTPERSONALREGELUNG 50 % ÜBER AKTUELLER BESETZUNG" nicht mit weniger zufrieden geben!!!)

ERST dann ist es sinnvoll über Pflegekammer, Generalisierung der Ausbildung, höheren Mindestlohn, Akademisierung zu reden! (ALLES WICHTIGE SCHRITTE!!!)
Vor der Pflegeschlüsselerhöhung sind diese Themen reine Zeitverschwendung, weil keine Pflegekraft mehr Kraft und Zeit für sowas hat - und dann doch wieder ahnungslose Leute entscheiden... 
Übrigens führe ich selbst alle Maßnahmen von oben durch UND wundere mich, dass ich noch nicht die Kündigung erhalten habe.

(ANMERKUNG VON MIR: ABER ES WIRD OFT WENN MAN SICH ABGRENZT GEMOBBT UND DRUCK AUSGEÜBT SOWIE GEDROHT UND INS LANGZEITKRANK GETRIEBEN!)
 

Es ist wohl schon so schlimm, dass selbst "Nestbeschmutzer" an der Front gebraucht werden um als Betrieb nicht einzugehen!

Macht mit - Grenzt Euch ab! Nein zu Einspringen! Nein zu Kurzfristigen Dienstplanänderungen! NEIN zu arbeitsrechtlichen Beugungen und Verletzungen!
Teilt und kopiert diesen Brief und schickt eine Welle der Solidarität durch die Pflegewelt!

ANMERKUNG!
Egoismus als Selbstschutz! Natürlich müssen sich die Leitungen mit abgrenzen und genau so handeln! Sonst sind diese die "Neuen Opfer". Das damit die wenigen guten Leitungen bestraft werden ist nicht optimal gelöst das gebe ich gerne zu... Aber jeder der das Glück hat eine gute Leitung zu haben (die vielleicht bereits ein Ausfallkonzept implementiert hat!) kann die Umsetzung ja abwandeln!